Das große Irlandlexikon | Irland von A-Z

Beckett, Samuel

Schriftsteller, Dramatiker und Poet (1906 – 1989)

… ursprünglich in Enniskillen erzogen, studierte Beckett in Dublin Französisch und Italienisch am Trinity College und arbeitete danach als Lehrer in Belfast und Paris, wo er seine Liebe zu James Joyces Literatur entdeckte.

Erste Veröffentlichungen von Beckett erschienen ab 1929, schon 1930 gewann sein langes Gedicht “Whoroscope” einen Wettbewerb.

Nach kurzer Rückkehr nach Dublin, wo er frustriert den Lehrerjob an den Nagel hing (… er fühlte sich unfähig, anderen beizubringen, was er selbst nicht wusste!), begab er sich auf Reisen durch Deutschland und Frankreich, schließlich wieder in Paris zur Ruhe kommend.

Im Krieg war Beckett in der Resistance aktiv.

Nach 1946 bevorzugt in Französisch schreibend (um sich nicht durch “Stil” einzuengen), kam mit seinem Theaterstück “Warten auf Godot” der Durchbruch.

Becketts Werke sind durchweg schmucklos, oft düster und beschäftigen sich mit der Sinnfrage an sich – kaum für leichte Nachtlektüre geeignet.

Für seine innovative Verwendung von Sprache und Form wurde ihm jedoch 1969 der Nobelpreis für Literatur verliehen.

Becketts Reaktion war der Ausruf „Katastrophe!“



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