Das große Irlandlexikon | Irland von A-Z

Dagda

Auch bekannt als "Guter Gott"

… “Großer Gott”, “Allvater” oder “Herr der Himmel”, “Vater der Götter und Menschen”, “Herr über Leben und Tod”, “Erzdruide”, “Meister aller Künste” oder ganz bescheiden “Herr der perfekten Weisheit”.

Ein irischer Erdgott, Gott der Magie, Gott des Todes und der Wiedergeburt, eine Schöpfergottheit an sich.

Seine Symbole sind Harfe und Keule.

Der Dagda gilt als “der” Gott der Kelten schlechthin, denn von ihm ging alles Leben aus. Als Hochkönig der Tuatha de Danann besaß er vier Paläste in (!) den Hügeln Irlands.

Portraits zeigen ihn eigentlich immer in einer kurzen braunen Tunika und mit einem noch kürzeren Kapuzenmantel, dabei Stiefel aus Pferdeleder tragend.

So entspricht er fast genau dem Aussehen reicherer irischer Krieger bis weit in die Zeit der Renaissance.

Hinter sich zog er eine riesige Kriegskeule mit acht Zacken, die immerhin ein Rad zum leichteren Transport besaß.

Sein Kessel, genannt “Der Untrockene”, war niemals leer – aß jemand daraus, wurde der Inhalt stets magisch nachgefüllt (eventuell ein Anklang an die Gralslegende).

Seine Harfe aus lebendem Eichenholz sorgte dafür, dass die Jahreszeiten wechselten.

Er war der Beschützer der Krieger, der Weisheit, der Magie, des Feuers, der Prophezeiungen, des Wetters, der Reinkarnation und der Künste, der Initiation in Geheimlehren und der Priesterschaft, der Sonne, der Heilkunst, der Regeneration, des Reichtums und der Vielfalt, der Musik und (natürlich) besonders der Harfe.



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