Das große Irlandlexikon | Irland von A-Z

Guinness

Markenname einer irischen Brauerei

… jetzt Teil des DIAGEO-Konzerns. Im Jahr 1759, im Alter von 34 Jahren, übernahm Arthur Guinness eine kleine, leerstehende Brauerei am St. James' Gate in Dublin. Für diese Brauerei schloss er einen Pachtvertrag über 9.000 Jahre ab und zahlte jährlich eine Rate von £ 45.

Zu napoleonischer Zeit wurde Bier von Guinness bereits auf die Westindischen Inseln verkauft. Zehn Jahre folgten die West- und Ostküsten Afrikas als Exportmarkt und im Jahr 1849 begann der Export von Bier aus Dublin nach Nordamerika.

Heute ist Guinness eine Biermarke mit internationalem Format – es wird in über fünfzig Ländern gebraut und in über hundertfünfzig Ländern verkauft. Man sagt, dass heute jeden Tag an die zehn Millionen Gläser Guinness getrunken werden.

Für die meisten Menschen ist Guinness als Marke mit dem durch gerösteten Malz schwarz gefärbten Stout synonym. Tatsächlich gibt (und gab) es jedoch diverse Varianten unter dem Dach der Marke.

Das in Nigeria gebraute Guinness, äußerlich dem Dubliner Produkt zum Verwechseln ähnlich, hat einen höheren Alkoholgehalt. Vor allem, um den Markt afrikanischer Immigranten zu bedienen, importiert DIAGEO seit einiger Zeit nigerianisches Guinness als „Guinness Export“ nach Irland. Aus derselben Brauerei kommt auch „Guinness Malta“, ein alkoholfreies Malzbier.

2010 schließlich hat DIAGEO begonnen, ein Lager unter dem Markennamen Guinness zu brauen, das extra eine schwarze Färbung bekam. Bis auf die Farbe hat dieses Bier absolut nichts mehr mit der allgemeinen Vorstellung von einem „echten Guinness“ zu tun.



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