Das große Irlandlexikon | Irland von A-Z

Hungersnot in Irland

Ein dunkles Kapitel in der irischen Geschichte

… ist die Grosse Hungersnot von 1846 und der Folgejahre, die Anlass für Hunderttausende Iren war, ihre Heimat zu verlassen.

Volkszählungen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts zeigen, dass Irland damals eine Bevölkerung von etwa acht Millionen hatte, bis heute hat sich das Land von dem Bevölkerungsschwund nicht erholt.

Die Ursache der Hungersnot war banal: Das Hauptnahrungsmittel der Iren, die Kartoffel, war von einer Fäulnis befallen, die Ernte jahrelang katastrophal, so dass sich die Landbevölkerung weder ernähren noch Steuer oder Pacht zahlen konnte und ein großer Teil der Bevölkerung heimatlos wurde und auf ein Dasein in Suppenküchen und Armenhäusern verdammt wurde.

Andere haben, wie oben erwähnt, ihr Heil in der Flucht über den Atlantik gesucht.

Die Situation innerhalb Irlands wurde dabei noch verschärft durch die wenig einfühlsame Politik, die zum Teil Notrationen eher verschimmeln denn an die Bevölkerung verteilen ließ.



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