Das große Irlandlexikon | Irland von A-Z

Klima in Irland

Irland kann sich glücklich schätzen

… dass es vom Golfstrom umflossen wird. Dadurch ist das Wetter extrem wechselhaft.

Und das hat seine Vor- und Nachteile.

Nachteile:
Es regnet häufig. Allerdings regnet es in ganz Irland nicht gleich viel. So schlägt es im Osten 750 mm pro Jahr nieder, im Westen dagegen 3.000 mm pro Jahr.

Auch die Luftfeuchtigkeit ist im Westen höher. Doch ob letzteres so unbedingt ein Nachteil ist? Die Schauer sind lokalisierbar, d.h. man kann auf Entfernung beobachten, wie die Schauer übers Land ziehen.

Bei starkem Wind, und windig ist es fast immer, kommt der Regen fast waagerecht. Mit anderen Worten: Schirm vergessen, Südwester her.

Vorteile:
Dadurch, dass die See an keinem Punkt der Insel mehr als 110 km entfernt ist, herrscht überall ein relativ gleichmäßiges Klima.

Die Niederschläge und die Luftfeuchtigkeit sind zwar unterschiedlich, aber auf der ganzen Insel ist Schnee zum Beispiel sehr selten.

Ein harter Winter wird definiert als “sehr stürmisch und viel Regen”. Schwer zu glauben, aber wahr.

Betrachten wir doch mal die Temperaturen (Durchschnittswerte):
Die kältesten Monate des Jahres sind Januar und Februar mit +4 Grad im Nordosten und +7 Grad im Südwesten.

Die wärmsten Monate sind dagegen Juli und August mit 14-16 Grad Temperaturen über 25 Grad sind selten.

Bei den sonnigsten Monaten streiten sich die Quellen. Manche sprechen von Mai und Juni, andere fügen noch den September hinzu.

Doch in einem sind sich alle einig: Am meisten Sonne hat insgesamt der Südwesten.



Werbung
Counties der Republik Irland
 
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
 
18
19
20
21
22
23
24
25
26
 
 
27
28
29
30
31
32
 
 
 
 
 
 
 
 
Nordirland