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Wohnmobile in Irland

Rundreise: Irland mit dem Wohnmobil entdecken

Zunehmend mehr Personen geben sich mit dem klassischen Strandurlaub nicht mehr zufrieden. Die Anzahl derer, die es in die Natur zieht, um dort auf Erkundungsreise zu gehen und Erholung zu finden, wächst kontinuierlich. Meist geht es vor allem darum, Einklang mit der Natur zu finden und Abstand vom stressigen Alltag zu finden.

Früher zog es Menschen, die solch ein Ziel verfolgten, vor allem hin zu abenteuerlichen Ländern wie Kanada oder Island. Allerdings liegen beide Länder weit entfernt und gelten zudem nicht unbedingt als preiswert. Angesichts dieser Tatsache zieht es zunehmend mehr Urlauber nach Irland. Lange Zeit galt die Insel als ein Geheimtipp, doch mittlerweile findet sie immer mehr begeisterte Anhänger, was in Anbetracht der vielseitigen Möglichkeiten nicht überrascht. Außerdem gilt Irland als günstig: Sowohl in der Anreise als auch beim Lebensunterhalt muss ein Urlaub in Irland nicht kostspielig sein. Im Übrigen eilt den Iren der Ruf voraus, besonders gastfreundlich zu sein: Urlauber werden auf der grünen Insel gerne gesehen und freundlich behandelt.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um Irland zu entdecken. Wie die Insel am besten besucht wird, sollte davon abhängig gemacht werden, wo die persönlichen Prioritäten liegen. Wer die Nähe zur Natur sucht und möglichst viele Regionen des Landes kennen lernen möchte, entscheidet sich am besten für eine Rundreise. So ist es möglich, besonders viele Eindrücke zu sammeln. Hierbei bietet es sich an, mit dem Wohnmobil auf Tour zu gehen. Dank des Wohnmobils profitieren Urlauber von einem Höchstmaß an Flexibilität und Unabhängigkeit. Außerdem entfallen Kosten für Hotelübernachtungen.

Vorschlag für eine dreiwöchige Irlandtour

Die nachfolgend vorgeschlagene Tour ist so konzipiert, dass sie nahezu vollständig einmal rund um die Insel führt. Sie startet und endet in Dublin, lediglich der hohe Norden der Insel wird ausgelassen. Zudem wird gegen den Uhrzeigersinn gereist, damit die anspruchsvollsten Stücke gleich in der ersten Woche kommen. Außerdem empfinden die meisten Reisenden den Ausklang der Tour von Süden her kommend als angenehmer. Die Reisedauer beträgt drei Wochen, damit innerhalb der einzelnen Regionen ausreichend Zeit zum Entdecken bleibt.

Wie bereits erwähnt wurde, startet die Rundreise in Dublin. Von dort aus geht es innerhalb der ersten zwei bis drei Tage die Ostküste entlang, um nach Cavan zu gelangen. Bis zum Ende der Woche sollte das westlich gelegene Sligo erreicht werden. Es bietet sich an, noch ein Stück weiter zu fahren und das Meer bei Strandhill zu genießen.

Die Etappe der zweiten Woche führt zunächst unmittelbar an der Westküste Irlands entlang, nach Galway. Als weitere Etappenziele gilt es Limerick und schließlich Cork zu erreichen. Gerade auf dieser Etappe haben Teilnehmer immer wieder die Möglichkeit, Hauptstraßen zu verlassen und malerische Dörfer zu entdecken.

Auf der letzten Etappe geht es dann zurück nach Dublin. Hier bietet es sich nochmals an, die Ostküste Irlands zu erkunden. Die Tour führt an zahlreichen Kleinstädten vorbei, alles in allem bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für Ausflüge an, weshalb es umso wichtiger ist, persönliche Ziele für Tagesreisen gezielt auszuwählen.

Vorbereitung der Tour

Grundvoraussetzung für eine Wohnmobiltour ist das Vorhandensein eines Fahrzeugs. Die meisten Irlandbesucher mieten ihr Fahrzeug vor Ort oder schon in Deutschland. Für diejenigen, die einen Wohnwagen kaufen wollen, bietet das Portal von Autoscout24.de eine interessante Anlaufstelle. Wer ein eigenes Wohnmobil besitzt, sollte sich überlegen, ob eine solche Fahrt tatsächlich sein muss. Angesichts der Tatsache, dass in Irland Linksverkehr gilt, fährt es sich mit Rechtslenkern komfortabler und vor allem auch sicherer.

Es ist empfehlenswert, das Fahrzeug möglichst früh zu reservieren. Erfahrungsgemäß können hierdurch stattliche Preisvorteile genutzt werden. Wer erst spät bucht, muss häufig sehr viel tiefer in die Tasche greifen. Allerdings sollte die Wahl des Anbieters keinesfalls nur unter Berücksichtigung des Preises erfolgen, wichtig ist außerdem, dass ein guter Versicherungsschutz gewährleistet ist. Die Kombination als Haftpflicht- und Vollkaskoschutz ist sehr empfehlenswert.

Wichtig ist außerdem das Mitführen eines aktuellen Campingführers. Je nach Region und Jahreszeit können einzelne Campingplätze überfüllt sein. Daher ist es immer gut, wenn im Ernstfall die Möglichkeit besteht, schnell und unkompliziert nach Alternativen zu suchen. Zumal das Wildcampen in Irland verboten ist – wer erwischt wird, muss mit einem Bußgeld rechnen. Auf privaten Grundstücken ist das Campen erlaubt, sofern der Eigentümer ausdrücklich seine Erlaubnis gibt.

Abschließend noch ein wichtiger Hinweis zum Thema Verpflegung. Wer vor allem ländliche Regionen erkunden möchte, sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Einkaufsmöglichkeiten dort oft sehr begrenzt sind. Daher ist es ratsam, gelegentliche Stopps in Städten einzuplanen. Am besten tätigt man in den städtischen Supermärkten gezielte Großeinkäufe, um somit stets für mehrere Tage mit Lebensmitteln versorgt zu sein.



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